Dienstag, 13. Mai 2014

It's Fiji time!

Endlich Urlaub!

Also haben sich der Felix und ich um 3 Uhr morgens auf den Weg zum Flughafen gemacht, um unseren Flieger um 6:40 am nach Nadi, Fiji, zu nehmen. Der Felix kam am Abend davor schon zu mir, um sich von meiner Familie zu verabschieden, worüber sich die Kinder natürlich besonders gefreut haben, da sie ihn so noch einmal sehen konnten.
In Nadi angekommen, wurden wir erstmal von Gitarre, Gesang und einem herzlichen "Bula" der Einheimischen begrüßt. Auf der Taxifahrt zu unserem Resort, klärte uns der Fahrer erstmal über alle Besonderheiten in Fiji auf und machte uns mit der "Fiji time" vertraut, was bedeutet, dass Zeit hier keine Rolle spielt und man alles gelassen sehen soll. Nach einem kurzen Rundgang in unserem Resort genossen wir erstmal unser Mittagessen im Restaurant und machten uns dann auf eine kleine Erkundungstour. Dabei trafen wir einen Kokosnussverkäufer am Straßenrand, der uns extra eine frische Kokosnuss vom Baum holte, damit wir auch einmal in den Genuss des leckeren frischen Kokoswassers und Kokosnussfleisches kommen. Die Kokosnüsse die er nämlich verkaufte, waren die braunen, die schon reifer sind und deshalb nur zum kochen verwendet werden. Die Kokosnüsse frisch von der Palme sind nämlich grün! Das war ein einzigartiges Erlebnis und so lecker!



Nach unserem Besuch im Supermarkt, der allerdings nur sehr klein war und fast nur Trocken- und Fertigprodukte verkaufte, war es auch schon dunkel und wir gingen zurück zu unserem Resort.
Am nächsten Tag war das Wetter allerdings nicht so toll, da viele Wolken am Himmel waren und ein paar Schauer über uns zogen. Deshalb verbrachten wir den Tag mit dem Erkunden der anderen Richtung, wo wir auf dem Weg eine Papaya, eine Banane und eine Kokosnuss frisch vom Baum pflückten. Diese ganzen Palmen wachsen nämlich einfach am Straßenrand!
An einem anderen Straßenstand kauften wir dann noch frische Sternfrüchte, um unsere exotische Fruchtkollektion zu vervollständigen.

Am Nachmittag wateten wir bei Ebbe durch das Meer und fanden viele schöne Muscheln und blaue Seesterne! Obwohl die Sonne fehlte, war es trotzdem schön warm, aber auch ziemlich schwül. Die Luftfeuchtigkeit ist in Fiji sehr hoch.


Am Donnerstag fuhren wir nach unserer Schwimmrunde im warmen Meer nach Sigatoka, eine kleine Stadt, die ca. 30 Minuten von unserem Resort entfernt liegt. Wir fuhren mit dem öffentlichen Bus, der die günstigste Möglichkeit ist, und kamen uns wegen unserer auffallend hellen Hautfarbe, wie Ausländer vor! Jetzt weiß ich wie man sich fühlt, wenn man wegen seiner Hautfarbe blöd angeschaut wird.
In Sigatoka erwartete uns ein riesiger Obst- und Gemüsemarkt, wo wir noch eine Ananas für unsere Obstkollektion erstanden und ein paar der einheimischen Knabbereien probierten. Dabei handelte es sich um frittierte Teigbälle mit Spinat, die aus Erbsenmehl gemacht waren uns sehr gut gewürzt waren. Frittierte Erbsen, Erdnüsse oder Cornflakes mit vielen asiatischen Gewürzen verfeinert sind dort ein sehr beliebter Snack. Fast jeder Fijianer lief dort mit einer kleinen braunen Papiertüte herum, aus der er eine dieser, für uns gewöhnungsbedürftigen, Leckereien knabberte.



Danach ging es mit dem Bus weiter in den Ecopark, wo wir jede Menge einheimische Vögel, Reptilien und Pflanzen bewundern konnten. Wir haben uns direkt wie im Jungel oder Regenwald gefühlt! Einige Papageien begrüßten uns sogar mit einem "Hello" und am Ende durften wir noch die Bekanntschaft mit einem Bartagamen und einer Schlange machen, die uns in die Arme gelegt wurden. Die Schlange zu halten war schon ein komisches Gefühl, da sie sich so viel bewegte, und ihren Schwanz um unsere Handgelenke legte. Aber wir haben es überlebt!











unser Segelboot "Seaspray"
eine der Mamanuca Inseln 
Für den Freitag hatten wir eine Segeltour zu den Mamanuca Inseln gebucht. Also ging es sehr früh los zum Hafen in Denrau, wo wir mit einem Katamaran nach Mana, einer kleinen Insel der Mamanuca Inseln, gefahren wurden. Dort stiegen wir dann auf unser Segelboot die "Seaspray" um und unsere Segeltour konnte beginnen! Das Wetter war perfekt, traumhafter blauer Himmel und viel Sonne! Unser nächster Stop war in Mondriki, der Insel wo der Film Castaway mit Tom Hanks gedreht wurde! Also sprangen wir alle von Bord, um mit Taucherbrille und Schnorchel die wunderschönen Korallen und Fische auf dem Korallenriff vor der Insel zu bewundern. Auch die Insel ansich war natürlich traumhaft schön, mit weißem weichen Sand und vielen Palmen. Man konnte tatsächlich die Plätze wiedererkennen, wo der Film gedreht wurde. Einfach unglaublich!
Kavazeremonie
Das Barbecue Lunch auf dem Schiff konnte ich dann allerdings nicht ganz genießen, da ich nicht ganz so segelfest bin und mich ein bisschen die Seekrankheit überkam. Das legte sich zum Glück als wir weiter nach Yanuya fuhren, wo wir einen Einblick in ein Fijianisches Dorf bekamen. Wir wurden in die Dorfhalle eingeladen und durfte die Kava Zeremonie mitmachen. (Kava ist das Nationalgetränk der Fijianer. Es hat aber nichts mit Alkohol zu tun, sondern wird aus einer Wurzel gewonnen, die dann getrocknet wird und ähnlich wie Tee zubereitet wird. Kava hat dann eine entspannende und betäubende Wirkung.) Kava ist eine matsch braune Brühe, die so schmeckt, wie sie auch aussieht. Danach war mein Gaumen aber tatsächlich für ein paar Minuten etwas betäubt.
Den Rückweg genossen wir noch auf dem Segelschiff, da ich mich langsam an das Schifffahren gewöhnt hatte.
Als wir zurück kamen war es auch schon wieder Abend und nach unserem Dinner im Resort Restaurant ging es dann auch ab ins Bett.
Die weiteren Tage verbrachten wir mit Volleyball spielen am Strand, Schnorcheln, Kayak fahren, Schwimmen im Meer und im Pool bei schönstem Sonnenschein. So lässt es sich doch leben!
An unserem vorletzten Tag machten wir uns noch auf den Weg nach Suva, die mit Nadi eine der größten Städte in Fiji darstellt. Dort bummelten wir ein bisschen durch die Stadt und genossen das frische Obst von den Marktständen, das so viel besser als zu Hause schmeckt!
Damit war unser Urlaub leider schon fast zu Ende und ich musste wieder zurück in das herbstliche Neuseeland fahren, wo mich etwas kälteres Wetter erwartete. Der Felix hatte es da etwas besser mit dem auch warmen Wetter in LA, bevor er wieder zu Hause in Deutschland ankam.

Beim Genießen der Kokosnuss
Sonnenuntergang bei den Mamanuca Inseln 




Ein kleiner Klettreaffe :)




















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