Hier ist endlich mein Post zu meinem großen Südinseltrip!
Am Freitag Morgen dem 3. Januar ging es noch im dunklen los zum Flughafen. Die Reise konnte endlich losgehen, als ich um 5 Uhr morgens und etwas verschlafen, die andren 3 Mädels, Laura, Maike und Alexa begrüßte. Den Sonnenaufgang konnten wir vom Flugzeug aus genießen. Richtig starten konnten wir aber erst, als wir in Christchurch unser Mietauto "Sunny" (ein Nissan Sunny) in Beschlag genommen hatten. Für 4 Mädels mit jeweils einem großen Backpack, einem Schlafsack, einer Isomatte, Handgepäck und noch 2 Zelten, wurde es schon etwas eng im Auto. Da mussten wir uns eben ein bisschen quetschen!
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| Sunny, unser Auto |
So gequetscht starteten wir also um 8 Uhr morgens unsere Reise in Christchurch. Unser erster Halt war Lake Tekapu, ein wunderschön türkisblauer See mit toller Aussicht auf die Bergkette der Südinsel.
Nach einem kleinen Mittagssnack ging es weiter nach Oamaru, wo wir unser erstes Nachtlager aufschlugen. Den erhofften Sandstrand gab es dort allerdings noch nicht, sondern nur einen hässlichen Steinstrand.
Am nächsten Morgen ging es früh weiter zu den Moeraki Boulders. Das sind große Steine am Strand, die aussehen wie Murmeln, da sie so rundgeschliffen sind.
Unser nächstes Ziel Dunedin erreichten wir gegen Mittag und hatten so noch genug Zeit, gemütlich in der Stadt etwas zu Mittag zu essen und dann auf die Otago Peninsula zu fahren. Das ist eine große Halbinsel gleich an Dunedin dran, wo man Albatrosse, Robben und Pinguine beobachten kann. Da sich Maikes Cousin auch gerade in Dunedin aufhielt, nutzen wir die Chance, um ihn und seinen Freund dort zu treffen. Ganz an der Spitze der Halbinsel konnten wir tatsächlich viele Albatrosse beobachten, die ersehnten Gelbaugenpinguine hielten sich allerdings zu gut versteckt! Dafür machten wir aber eine sehr nette Bekanntschaft mit einem sich sonnenden Seelöwen.
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| so ein Leben hätte man auch gerne! |
Am Abend ging es noch zu einem super schönen weißen Sandstrand ganz in der Nähe von unserem Campingplatz. Mit dem Dünenspringen hatten wir besonders viel Spaß!
Unser nächstes Ziel war Te Anau, eine kleine Stadt im Fjordland, wo sich auch Milford Sound und Doubtful Sound befinden. Leider machte uns das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung, da es wie aus Eimern schüttete und wir so den Nachmittag im Hostel verbrachten, das wir uns wegen des Regens mal gegönnt hatten. Endlich wieder in einem richtigen Bett schlafen! Meine Isomatte war nämlich leider nicht ganz so komfortabel. So hatten wir aber ein bisschen Zeit die nächsten Tage zu planen und uns dann letztendlich für eine Doubtful Sound Tour am nächsten Tag zu entscheiden. Den Abend verbrachten wir mit netten Leuten aus der ganzen Welt (Australien, Polen, Belgien, Frankreich, Schweden, Deutschland) und tauschten so all unsere Reiseerfahrungen und sonstigen Erlebnisse miteinander aus.


Der nächste Morgen begann wieder sehr früh, da wir schließlich unser Schiff zum Doubtful Sound bekommen mussten. Um zum Doubtful Sound zu kommen, mussten wir erstmal einen kleinen See durchqueren und danach mit dem Bus zum Startpunkt des Doubtful Sounds fahren. Das Wetter hatte ein bisschen aufgeklärt, ein paar kleine Regenschauer begegneten uns zwar trotzdem, aber auch die Sonne ließ sich ab und zu mal sehen. Dieses Wetter machte den Doubtful Sound aber noch mystischer und geheimnisvoller. Dieses Wetter ist sogar ganz normal für das Fjordland, da es sich schließlich um einen Regenwald handelt und es von 360 Tagen ca. 300 Regentage gibt! So sieht man wenigstens die ganzen wunderschönen Wasserfälle, die überall herunterfließen. Auf unserem Cruise machten wir alle die Bekanntschaft mit einem Delfin, bis auf Laura (sie war leider gerade auf dem Klo!), den wir plötzlich im Wasser entdeckten. Auch Seelöwen, die sich gemütlich auf den Steinen sonnten, konnten wir bewundern. Die Pinguine blieben uns aber wieder verborgen!
Auf einmal befand sich auch unser Schiff unter einem großen Wasserfall und wir hatten plötzlich alle die Möglichkeit mit kleinen Plastikbechern frisches Wasser von einem Wasserfall zu trinken. Das war schon ein tolles, aber auch etwas nasses Erlebnis!
Am Abend noch ging unsere Reise weiter nach Queenstown, wo wir uns im Hostel erstmal mit hausgemachter Gemüsesuppe stärken konnten und dann noch einen kurzen Ausflug zum Lake Wakatipu, der See in Queenstown, machten.
Der nächste Morgen begann leider sehr regnerisch, weshalb wir uns in Queenstown in ein Café setzten, um die weitere Reise zu planen. Zum Mittagessen gab es einen Burger von Fergburger, wo immer eine riesen große Schlange vor dem Laden steht, da schließlich jeder den besten Burger Neuseelands probieren will. Mein "Sweet Bambi" mit Hirschfleisch war auch sehr lecker!
Als das Wetter am Nachmittag aufklärte, besichtigten wir das kleine und etwas altstädtlich gehaltene Queenstown.
Auf dem Weg zu unserem nächsten Campingplatz in Wanaka, kamen wir an Neuseelands höchstem Bungee jump, von der 134 Meter hohen Kawerau Brücke, vorbei. Gesprungen ist bei uns jedoch keiner, wir haben uns lieber bei den Zuschauern aufgehalten.

In Wanaka angekommen, mussten wir uns jedoch auf eine sehr kalte Nacht im Zelt wappnen. Obwohl gerade Sommer ist, waren es in der Nacht nur 4°C! Da haben wir schon ordentlich in unseren Zelten gefroren.
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| Im Labyrinth: wo geht's lang? |

Trotz des nicht so schönen Wetters, haben wir uns auf den Weg gemacht, um Mt Iron hochzuwandern, um einen guten Ausblick über Lake Wanaka und die umliegenden Gebirge zu haben. Nach einem stärkenden Lunch auf dem Gipfel, ging es wieder nach unten und zu Puzzling World, wo einen viele optische Täuschungen und ein großes Labyrinth erwarten. Im Labyrinth waren wir jedoch etwas verloren :D.
Zurück am Campingplatz erwartete uns ein nettes Essenspacket von unseren Zeltnachbarn, da sie am Abend davor gesehen hatten, dass wir nur Maiskolben zum Abendessen essen. Wir hatten nur Maiskolben gekauft, weil sie gerade in der Saison super günstig sind. (Deshalb hat es sich auch als unser Hauptnahrungsmittel ergeben) Daraufhin haben sie Mitleid mit uns bekommen, und uns ihr angeblich zu überflüssiges Essen gegeben, da sie nämlich weiter reisen. Ja ja, so kennt man sie die Neuseeländer, immer nett und hilfsbereit!
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| Lake Wanaka |
Unsere Reise setzte sich zum Franz Josef und Fox Gletscher fort. Auf dem Weg versperrte uns allerdings eine Herde Schafe den Weg. Also mussten wir erstmal warten, bis alle Schafe von der Straße waren, um weiterfahren zu können. So etwas kann einem auch nur in Neuseeland passieren!
Am Fox Gletscher angekommen, wollten wir die tolle Spiegelung von Mt Cook im dafür so berühmten Lake Matheson sehen. Also wanderten wir einmal um den ganzen See, um leider nur enttäuscht zu werden. Der angeblich so ruhige See, war zu wellig und unruhig und außerdem verdeckte eine große Wolkenschicht die Sicht und Spiegelung von Mt Cook. Nach diesem Reinfall machten wir uns erst mal auf dem Campingplatz breit und hatten noch einen lustigen Abend mit drei Amerikanern, die auch gerade die Südinsel bereisten.
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| Lake Matheson |
Am nächsten Vormittag stand die Wanderung auf den Fox Gletscher an. Der Zugang zum Franz Josef Gletscher ist nämlich nur mit dem Helikopter möglich und kostet ein kleines Vermögen! Auf jeden Fall war uns das als arme Backpacker viel zu teuer, weshalb wir uns für die kostenlose Wanderung auf eigene Faust entschieden. (Die geführte Tour richtig auf den Gletscher hoch war zu unserem Pech leider schon ausgebucht).
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| Lake Matheson ohne Spiegelung |
Am Fuße des Gletschers angelangt, konnten wir sogar eine Gerölllawine beobachten, die gerade herunterbröckelte und uns versicherte, dass es nicht schlau ist, ohne Führer weiterzugehen. Da dort oben schon ein frostiger Wind wehte, haben wir uns danach schön in den Hot Pools des Fox Glaciers mit frischem Gletscherwasser so richtig aufgewärmt. So entspannt ließ es sich auch gut schlafen und die Reise konnte am nächsten Morgen zu den Pancake Rocks fortgesetzt werden. Dabei handelt es sich um Felsen, die wie übereinandergestapelte Pfannkuchen aussehen.
Nach einem kleinem Picknick am Strand ging es dann auch schon weiter nach Westport, unserem nächsten Halt.
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| der Fox Gletscher vom Campingplatz aus |
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| unser Zeltlager ;) |
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| die Milchstraße |
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| die Gerölllawine |
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| Fox Gletscher |
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| Eishöhlen am Fox Gletscher |
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| Pancake Rocks |
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| Achtung! Pinguine! |
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| Zeichensprache für "Yes" and "No" |