Mittwoch, 26. März 2014

Einmal ab in die Hauptstadt - Wellington!

so empfing uns Gollum an Wellingtons Flughafen 

auf dem Weg zum Mt Victoria
Dieses Wochenende ging meine Reise in die Hauptstadt Neuseelands, nämlich nach Wellington. Ich kann Neuseeland schließlich nicht verlassen, ohne wenigstens einmal in der Hauptstadt gewesen zu sein!
Also machte ich mich am Samstag morgen um 4:30am auf den Weg zum Flughafen, um mich mit noch 5 anderen Mädels zu treffen. Schon um 7 Uhr morgens waren wir also in Wellington, wo wir uns als erstes auf dem Weg zu unserem Hostel gemacht haben.
Unsere erste Attraktion war das Te Papa Museum, ein wunderschönes Museum über Neuseeland, seine Tiere, Vulkane und natürlich die Ureinwohner, die Maori.
Nach einem kurzen Mittagssnack ging es dann auf den Mt. Victoria, von dessen Spitze man einen tollen Überblick auf ganz Wellington hat. Ziemlich überraschend war das Wetter, da wir nur puren Sonnenschein hatten und sich kaum ein Lüftchen regte. Normalerweise ist Wellington nämlich für seine stürmischen Winde bekannt.
Miniatur Cable Car
Den Nachmittag verbrachten wir auf der Cuba Street, Wellingtons berühmter Einkaufsstraße, wo es viele kleine Shops, Cafés und Restaurants gibt. Dort wird man aus allen Ecken mit Musik beschallt, da sich dort jede Menge Straßenmusiker tummeln, die der Stadt ihren Flair verleihen.
Später haben wir zusammen mit jeder Menge anderer Nationalitäten in einer netten Runde zusammengesessen und den Abend genossen.
Am nächsten Morgen ging es nach etwas mehr Schlaf, als in der Nacht zuvor, zu Wellingtons berühmtem "Cable Car". Das ist eine kleine Art Straßenbahn, die den Berg hinauf zu den Botanic Gardens fährt. Den Rückweg haben wir dann bergab durch den botanischen Garten genossen, wo wir jede Menge schöne Blumen und Pflanzen sehen konnten. Der Rosengarten am Ende war natürlich das Highlight.
Auf dem Weg zurück in die Stadt, sind wir noch am Parlament vorbeigegangen. Falls wir unseren Pass jetzt also verlieren, wissen wir, wohin wir müssen, um einen neuen zu beantragen! (Was hoffentlich nicht passieren wird!)
Den Nachmittag haben wir dann an der Waterfront verbracht und sind noch etwas durch Wellingtons Straßen geschlendert, bevor es auch wieder zurück zum Flughafen und nach Auckland ging.


vor dem Parlament

Krokusse im Herbst? 

Duck Pond 







Dienstag, 18. März 2014

Skytower

Endlich, nach 8 Monaten hier in Neuseeland, habe ich es geschafft, den Skytower zu erklimmen. Naja, wirklich erklimmen kann man es nicht nennen, da wir mit dem Aufzug hochgefahren wurden. Auf der Hauptplattform, die sich auf 186 Meter Höhe befindet, hat mein eine unglaubliche Aussicht auf Auckland. Wie klein doch einfach alles von dort oben aussieht!
Auf dem Boden befanden sich Glasplatten, über die man rüberlaufen konnte und dabei die Straße unter sich sehen konnte. Im ersten Moment ist das schon etwas angsteinflößend, aber man gewöhnt sich schnell an die Höhe. 
Wir haben sogar einige Mutige gesehen, die den Skyjump gemacht haben. Beim Skyjump ist man an zwei Seilen befestigt und springt mit den Füßen zu erst, (also nicht kopfüber) von 194 Meter Höhe den Skytower runter. Zuerst hat es uns einen ordentlichen Schrecken eingejagt, als wir plötzlich einen Menschen vor uns am Fenster runterfallen sahen!
Später sind wir noch auf das Sky Deck hochgefahren, das sich auf 220 Meter befindet. Von dort aus ist die Aussicht noch besser und man hat einen wunderschönen Ausblick auf den Hafen und das Meer. 
Insgesamt mit seiner Spitze, ist der Skytower 328 Meter hoch. Ansonsten befindet sich unten im Skytower das Skytower Hotel und auf 190 Meter Höhe hat man die Chance ein Dinner im sich drehenden 360° Restaurant zu genießen. Das war uns dann allerdings zu teuer! 

Laura, Maike und ich :)


die Aussicht auf den Hafen, im Hintergrund die Habour Bridge



Donnerstag, 13. März 2014

Yvettes 40er Geburtstag und Pasifika Festival



Zum Anlass von Yvettes vierzigsten Geburtstages, gab es einen spanischen Abend mit Paella, Tapas und natürlich jeder Menge Sangria. Nachdem alle 40 eingeladenen Gäste da waren, war unser Haus schon ordentlich voll!
Die große Attraktion war der Paella Koch, der gegen halb sieben mit seiner riesengroßen Pfanne und jeder Menge Kühltruhen anrückte, um für uns alle Paella zu kochen. Gespannt schauten wir ihm alle zu, wie er erst die Zwiebeln, dann das Hähnchen- und Schweinefleisch, gefolgt von Calamari- Ringen, anbriet und dann mit Brühe und vielen Gewürzen ablöschte. Die stolzen 4 kg Reis brauchten aber seine Zeit bis sie gar waren. Zum Schluss wurde die Paella noch mit Muscheln, Garnelen und Paprikastreifen garniert. Und fertig war das Paella Kunstwerk!
Geschmacklich war die Paella auch wirklich ein Genuss, sodass fast jeder zu einer zweiten Portion greifen musste.
Der Abend zog sich weit bis nach Mitternacht und es wurde viel gelacht, getrunken und gegessen. Es war also alles in allem eine sehr gelungene Geburtstagsparty.
Von der Paella hatten wir allerdings die ganzen nächsten Tage noch etwas, da wir doch trotz der vielen Leute noch ein ganz ordentlichen Rest hatten. So konnten wir uns wenigstens das Kochen sparen.
Am nächsten Tag fand in Auckland das Pasifika Festival in Auckland statt, wo sich die Inseln des pazifischen Ozeans durch Tänze und Musik, traditionellem Essen und Kleidung, vorstellten. Jede Insel hatte ihr eigenes kleines Dorf aufgebaut, wo die ganzen Attraktionen stattfanden. So bekam ich auch schon einen kleinen Einblick in das Leben auf Fiji, wo ich Ende April mit dem Feilx für eine Woche Urlaub machen werde. Von Hawai über Tonga und die Cook Islands war alles mit dabei.
Durch den wolkenlosen blauen Himmel und die ganze Musik, hatte man wirklich das Gefühl auf irgendeiner Insel im Urlaub zu sein.
Leider hielt das Gefühl nicht lange an, da am Montag leider wieder der Alltag auf uns wartete!













Sonntag, 2. März 2014

Wie doch die Zeit vergeht…

So, jetzt bin ich schon fast seit 8 Monaten hier in Neuseeland, am anderen Ende der Welt. Inzwischen habe ich mich auch an alles gewöhnt, bin ein Profi im Porridge kochen geworden, laufe inzwischen auch immer öfter barfuß durch die Gegend, esse Kiwis mit Schale und kann Gemüse und Obst so zubereiten, dass die Kinder es sogar gerne essen!
Ich fühle mich hier richtig wohl, habe tolle neue Freunde gefunden und die Kinder schon so in mein Herz geschlossen.
Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell und ich fühle mich noch gar nicht so, als ob ich schon so lange hier wäre. Jetzt sind es aber nur noch dreieinhalb Monate, bis ich meinen Rückflug nach Deutschland antrete. Davor habe ich aber noch einiges zu erledigen, denn schließlich habe ich hier noch nicht alles gesehen!

Am Wochenende habe ich mich mit der Fähre und meinen 3 Mädels auf den Weg zum Waiheke Island gemacht, das ist eine kleine Insel im Hauraki Gulf kurz vor Auckland. Dort haben wir uns einen schönen Tag an den wunderschönen Stränden gemacht und waren am Abend richtig schön in einem kleinen Restaurant essen. Wir haben es uns also mal so richtig gut gehen lassen und uns sogar einen, der so beliebten Weine von einem Weingut auf Waiheke, gegönnt.
Dann will ich auf jeden Fall noch nach Coromandel und Wellington, schließlich kann ich hier doch nicht gehen, ohne wenigstens mal in der Hauptstadt Neuseelands gewesen zu sein.
Im März und April warten auch noch einige Geburtstage auf mich. Yvette wird 40 und will das natürlich groß feiern, im April hat Belle geburtstag und dann kommt auch noch mein Geburtstag!
Eine Sache die mich aber immer noch verwirrt, sind die Jahreszeiten hier. Gerade sind wir im Spätsommer angelangt und der Herbst steht vor der Tür. Es wird wieder früher dunkel und die Bäume fangen so langsam an bunte Blätter zu bekommen (die wenigen Laubbäume hier die wir haben, ansonsten wachsen hier mehr Palmen und Farne). Normalerweise bedeutet März und April immer Frühlingserwachen für mich, mit bunten Blumen und den ersten warmen Tagen im Jahr. Naja, damit muss ich mich wohl abfinden, dass es jetzt Herbst statt Frühling wird.
Letztes Wochenende wurde das chinesische Jahr des Drachen mit einem Laternen Festival gefeiert. Im Albert Park in Auckland waren deshalb ganz viele Laternen in Bäumen und auf dem Rasen aufgebaut. Das war schon ein toller Anblick, besonders im Dunkeln, wenn es überall einfach nur leuchtet.
In Auckland trifft man auf so viele verschiedene Kulturen, dass deshalb zum Glück immer etwas los ist, wie zum Beispiel die Pride Parade (eine Schwulen und Lesbenparade) die letzes Wochenende stattfand, oder das Pazifikfestival, das nächste Woche stattfinden wird. Uns wird hier also auf keinen Fall langweilig werden!


Lanternfestival :)






Zur Zeit passen wir gerade auf den Hund von Freunden auf, die für 3 Wochen hier auf der Nordinsel herumreisen. Leider hat sich dieser Hund jedoch als Hühnermörder erwiesen und 5 von unseren 6 Hühnern totgebissen. Das alleinige überlebende Huhn haben wir dann unserer Nachbarin geschenkt, da sie auch Hühner hat und damit unser Huhn sich nicht so alleine fühlt.
Gestern warteten, als ich nach Hause kam, 10 kleine Küken auf mich! Also haben wir jetzt doch wieder Hühner und ich kann es kaum erwarten die kleinen Küken zu Hühnern heranwachsen zu sehen. Die sind einfach so putzig!


Maddie und ein Küken
Arnaud und ein Küken :)